Segelschiff Eye of the Wind bringt maritimes Kulturprogramm zur SAIL Bremerhaven

Segelschiff Eye of the Wind bringt maritimes Kulturprogramm zur SAIL Bremerhaven

Das Segelschulschiff Eye of the Wind – seit über 100 Jahren auf allen Ozeanen unterwegs

Segelschiff Eye of the Wind bringt maritimes Kulturprogramm zur SAIL-Eröffnung

Kunst auf Seekarten, Theaterabend und Seemannslieder

Die Besucher der SAIL Bremerhaven erwartet zum Auftakt der maritimen Großveranstaltung am 12. August ein abwechslungsreiches Kulturprogramm an Bord des Segelschulschiffes Eye of the Wind. Bei freiem Eintritt erleben See- und Sehleute zwischen der Einlaufparade und den späten Abendstunden rund um den 104 Jahre alten Zweimaster den Auftritt eines Shanty-Chores, eine Signierstunde mit dem Seekarten-Künstler Gero Klemke und einen vergnüglichen Theaterabend voller Faszination für die Seefahrt.

Eine Legende unter Segeln – erbaut an der Unterweser

Mit dem Besuch in Bremerhaven kehrt die Eye of the Wind in die Nähe ihrer Erbauungsstätte zurück. Bei der Lühring-Werft in Brake, nur wenige Kilometer flussaufwärts, lief sie vor mehr als 100 Jahren als Toppsegelschoner unter dem Namen Friedrich vom Stapel. Für den Shanty-Chor Loxstedt e. V. ist die Rückkehr des Traditionsseglers an die Unterweser ein willkommener Anlass, das Schiff gebührend zu begrüßen. Zum Ende der großen SAIL-Einlaufparade gegen 16 Uhr werden die Shanty-Singer aus dem südlichen Bremerhavener Umland das Schiff und seine Besatzung im Fischereihafen II empfangen.

Buchvorstellung „Kartenwerke“ – maritime Zeichnungen auf Seekarten

Segelschiffe, Seebäderschiffe vor Helgoland, Seenotkreuzer im Einsatz und Feuerschiffe auf Station, aber auch Leuchtfeuer und Fischereifahrzeuge, das sind die Motive, die Kapitän Gero Klemke aus langjähriger Berufserfahrung kennt und die er seit vielen Jahren mit Buntstift auf originale Seekarten zeichnet. Mal voller Dynamik, mit Wellen und Gischt, mal beschaulich mit vor Anker liegenden oder dem Sonnenuntergang entgegenlaufenden Schiffen, immer sind die Zeichnungen geprägt von größter Detailtreue. Die Seekarten dienen nicht als bloße Hintergrund-Staffage, sondern sind Teil des Kunstwerkes. Ab 19 Uhr wird der in Nordholz ansässige Künstler, der als Museumspädagoge im Deutschen Schiffahrtsmuseum tätig ist, sein neues Buch „Kartenwerke“ vorstellen, Kunstdrucke und Bücher signieren und aus seinem bewegten Seemannsleben erzählen.

Mär und mehr“ – Schiffsplanken werden zur Theaterbühne

Um 21 Uhr präsentiert die Schauspielerin Alessandra Ehrlich ihr Ein-Personen-Stück „Mär und mehr – Von der See“. Erzählungen, Lieder und Gedichte über die lebenslange Faszination für die See verbindet sie in diesem Theaterabend mit ihren eigenen Abenteuern, die sie als Matrosin an Bord von legendären Segelschiffen wie der Eye of the Wind erleben durfte. Sie hat im nördlichen Eismeer mit Eisbären gekämpft, Stürme auf dem Atlantik bezwungen, Moby Dick im fluoreszierenden Plankton gesehen, in der Takelage Akkordeon gespielt und den Seeräuber Blackbeard verführt. Oder ist das am Ende alles nur Seemannsgarn?

„Eintritt frei auf der Eye“ – das Programm am 12. August im Überblick

13 bis 16 Uhr: „Sail-in“, Teilnahme der Eye of the Wind an der großen Einlaufparade (ausgebucht); anschließend Begrüßung durch den Shanty-Chor Loxstedt e. V.

19 Uhr: „Kartenwerke“ – Buchvorstellung, Signier- und Plauderstunde mit dem Künstler-Kapitän Gero Klemke.

21 Uhr: „Mär und mehr – Von der See“ – Erzählungen, Lieder und Gedichte.

Liegeplatz des Schiffes: Fischereihafen II, Straßenname: Islandkai. Parkplätze sind in diesem Teil des Hafens in ausreichender Anzahl vorhanden.

Informationen unter: www.eyeofthewind.net

Seit mittlerweile 104 Jahren kreuzt die seetüchtige Brigg über alle Weltmeere. Als Toppsegelschoner in Brake an der Unterweser gebaut, wurde das Schiff 1911 zunächst auf den Namen Friedrich getauft und in der Frachtschifffahrt eingesetzt.

Die Brigg Eye of the Wind gilt als segelnde Legende. Nach mehreren Namensänderungen, einer Strandung und einem Brand im Maschinenraum schien das Ende des Schiffes im Jahr 1970 bereits unausweichlich. Stattdessen begannen englische Segelschiffs-Enthusiasten damit, den Rumpf komplett neu aufzuriggen.

Einer Weltumsegelung folgte die Expeditionsreise „Operation Drake“ unter der Schirmherrschaft Seiner Königlichen Hoheit Prince Charles, der selbst an Deck des Zweimasters stand. In dem Kinofilm „White Squall – Reißende Strömung“ (1996) und anderen Abenteuerstreifen diente die segelnde Hollywood-Diva als Handlungsschauplatz und Filmkulisse.

Heute wird die Brigg von einem deutschen Eigner für Urlaubsreisen und als Schulungsschiff für Management-Trainings eingesetzt.

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