„Lass Zukunft da.“ ist das Motto des 56. „Jugend forscht“

"Lass Zukunft da." ist das Motto des 56. "Jugend forscht"

Das diesjährige Motto des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ lautet „Lass Zukunft da“ (Bildquelle: Stiftung Jugend forscht e. V.)

Tolle Ideen – digital präsentiert

„Jugend forscht“ ist der größte europäische Wettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Seit über 50 Jahren findet dieser Wettstreit großen Anklang. Junge Menschen wetteifern in zwei Wettbewerbssparten und sieben Fachgebieten um die Anerkennung ihrer Experimente und Forschungsleistungen. Dabei zählt jedes einzelne MINT-Talent!

Der Wettbewerb findet bundesweit auf drei Ebenen statt. In der ersten Runde, den Regionalwettbewerben, qualifizieren sich die Siegerinnen und Sieger für den jeweiligen Landeswettbewerb. In den vergangenen 13 Jahren fand der Regionalwettbewerb Hessen-Süd am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt statt. In diesem Jahr findet der Wettbewerb am 25. Februar 2021 komplett digital statt – was die Beiträge nicht minder spannend macht! Auch im digitalen Format haben die drei Darmstädter Fraunhofer-Institute IGD, LBF und SIT die Patenschaft übernommen.

„Lass Zukunft da.“ – So lautet das diesjährige Motto. Es soll Jugendliche ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen und Konzepte für die zukunftsfähige Gestaltung unseres Planeten zu entwickeln. Gerade junge Menschen zeigen ein starkes Bewusstsein für die Themen, die aktuell auf der Agenda unserer Gesellschaft stehen. Dabei sind sie besonders neugierig und kreativ bei der Erarbeitung von Lösungen für die Welt von morgen.

Die Teilnehmenden des Regionalwettbewerbs Hessen-Süd treten in den beiden Sparten „Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre) und „Schüler experimentieren“ (4. Klasse bis 14 Jahre) an. Dieses Jahr nehmen 13 Schülerinnen und 20 Schüler teil, die 20 unterschiedliche Projekte präsentieren. Die jungen Forschenden wetteifern in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik und Technik um die Anerkennung ihrer Projekte. In diesem Jahr geht es unter anderem um den CO2-Gehalt und das Stoßlüften im Klassenraum und um alternative Energiequellen. Auch der Schulteich wird genau unter die Lupe genommen.

Wer an den kreativen Ideen interessiert ist, ist zur öffentlichen Siegerehrung am 25. Februar 2021 ab 16 Uhr herzlich eingeladen. Nach der Begrüßung durch Institutsleiter Prof. Dr. Dieter Fellner (Fraunhofer IGD), den Video-Botschaften des Hessischen Kultusministers Prof. Dr. Alexander Lorz und der Vorstände der Jugend forscht Stiftung Dr. Sven Baszio und Dr. Nico Kock, wird Wettbewerbsleiter Dr. Mathias Schott (Gymnasium Michelstadt) mit der Verleihung der Preise an die Teilnehmenden beginnen. Unterstützt wird er dabei von Dr. Benjamin Möller (Fraunhofer LBF) und Dr. Michael Kreutzer (Fraunhofer SIT). Im Anschluss findet die Verleihung der Betreuer- und Schulpreise statt. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die Fortsetzung des Wettbewerbs auf der nächsthöheren Ebene, den beiden Landeswettbewerben in Hessen.

Der Link zur Teilnahme an der Siegerehrung wird am 25. Februar 2021 auf der Website des Wettbewerbs veröffentlicht.

– Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie unter: https://www.jugend-forscht-hessen-sued.de

– Projekt-Katalog 2021″Jugend forscht“ Hessen-Süd: https://we.tl/t-MVeav2q5Uw

Ansprechpartner für Fragen zum Wettbewerb:
Stefan Daun (Fraunhofer IGD)
T: 06151 – 155 575
E: stefan.daun@igd.fraunhofer.de

Das 1987 gegründete Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Wir verwandeln Informationen in Bilder und Bilder in Informationen. Stichworte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Rund 180 Forscherinnen und Forscher entwickeln an den drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kiel neue technologische Anwendungslösungen und Prototypen für die Industrie 4.0, das digitale Gesundheitswesen und die „Smart City“. Durch die Zusammenarbeit mit den Schwester-Instituten in Graz und Singapur entfalten diese auch internationale Relevanz. Mit einem jährlichen Forschungsvolumen von 21 Mio. Euro unterstützen wir durch angewandte Forschung die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft.

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