Generationenprinzip beim Backup

Weshalb Sie bei der Datensicherung auf Großvater, Vater und Sohn setzen sollten

Generationenprinzip beim Backup

Regelmäßige Backups der wichtigsten Unternehmensdaten stellen heute quasi die „Lebensversicherung“ für jedes Unternehmen dar. Je größer die Cybersecurity-Bedrohungen werden, desto wichtiger ist es heute, für den „Fall der Fälle“ – einen teilweisen oder vollständigen Verlust von Unternehmensdaten – gerüstet zu sein. Darüber hinaus kann es natürlich jederzeit dazu kommen, dass einer „den falschen Knopf“ drückt und Daten aus Versehen oder vorsätzlich löscht. Unabhängig von der Ursache gilt: Zeit ist Geld. Je schneller es einem Unternehmen gelingt, die verlorenen Daten wiederherzustellen, desto schneller kann der Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden und desto niedriger fallen die Verluste bzw. Kosten aus, die ein solcher Ausfall verursacht. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Art und Weise, wie Daten im Backup abgespeichert werden. Eine gängige, in der Praxis bewährte Methode ist das so genannte „Generationenprinzip“.

Mit dem Sohnemann geht es los

Bei diesem Prinzip kommen drei unterschiedliche Backup-Varianten – Sohn, Vater und Großvater – zum Einsatz. In einem ersten Schritt werden an jedem Montag bis Donnerstag einer Woche Tagessicherungen auf einem entsprechende Speichermedium abgelegt („Sohn“-Medium S1 bis S4). Am Freitag erfolgt dann jeweils eine Wochensicherung auf einem weiteren Speichermedium („Vater“-Medium V1 bis V4). In den darauffolgenden Wochen werden die Backup-Sätze der jeweiligen Vorwoche – sowohl bei den Sohn- als auch bei den Vater-Medien – überschrieben.

Am Ende des Monats wird dann erstmals ein „Großvater“-Backup (G1 bis G12) – ein Monats-Backup des gesamten Datenbestands – durchgeführt.
Für die Sohn-Backups werden also vier verschiedene Backup-Sätze (Montag bis Donnerstag) angelegt, die nach einer Woche überschrieben werden. Auch der „Vater“ erhält vier Backup-Sätze, die nach einem Monat überschrieben werden. Vom „Großvater“ werden innerhalb eines Jahres zwölf Monats-Backupsätze angelegt, die erstmals nach einem Jahr überschrieben werden.

Die Vorteile des Generationenprinzips

Aus der Vorgehensweise nach dem Generationsprinzip ergeben sich mehrere Vorteile:

1. Tagesaktueller Datenbestand
Dank tagesaktueller Speicherung der „Sohn“-Backupsätze können Sie sicher sein, stets auf den aktuellen Datenbestand des Vortages zurückgreifen zu können. Damit ist es möglich, die Ausfallzeit bis zur Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs deutlich zu verringern.

2. Hohe Effizienz
Auf Grund des Rotationsprinzips, bei dem alte Datenbestände überschrieben werden, sparen Sie Speicherplatz auf Ihren Backup-Medien. Wenn Sie darüber hinaus differenzielles oder inkrementelles Sichern anwenden, bei dem lediglich die seit dem letzten Backup veränderten bzw. neu hinzugekommene Daten gespeichert werden, sind Sie in der Lage, die für die jeweiligen Backups erforderliche Zeit zu reduzieren.

3. Jahresdaten verfügbar
Sollte es erforderlich sein, auch auf ältere Daten zurückzugreifen, ist auch dies möglich, denn mit den „Großvater“-Backupsätzen G1 bis G12 verfügen Sie ja über die entsprechenden Backup-Daten von bis zu einem Jahr (G1 wird ja erst wieder nach zwölf Monaten überschrieben).

Erst der Sohn, und dann der Großvater, oder doch erst der Herr Papa?

Wenn Ihnen das Ganze mit den drei Generationen jetzt doch etwas zu komplex erscheint, besteht natürlich immer die Möglichkeit, sich für das Backup einen externen Dienstleister zu suchen. Denn unabhängig von der Art und Weise des Backups ist es natürlich wichtig,
– dafür Sorge zu tragen, dass immer genug Speicherkapazitäten verfügbar sind,
– die Backup-Sätze regelmäßig zu testen, um sicher zu stellen, dass ein Wiedereinspielen im Notfall auch funktioniert,
– sich um einen sicheren Ort für die Backup-Daten zu kümmern, an dem diese möglichst verschlüsselt abgelegt werden und so vor dem Zugriff Dritter sicher sind.

ITSM bietet auf Basis der Backup-Software des Herstellerpartners Veeam die Möglichkeit an, Kundendaten in die ITSM Cloud zu sichern. Als Hosting-Provider verfügt ITSM dazu über eigene Hardware-Ressourcen in zwei Rechenzentren in Düsseldorf.

Da es sich beim Thema Datensicherung in der Regel um eine vertrauliche Angelegenheit handelt, bei der die individuelle Situation des Unternehmens eine zentrale Rolle spielt, wird höchster Wert auf eine persönliche Beratung und Betreuung der ITSM Backup-Kunden, kleiner und mittelständischer Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, gelegt.

Das oben kurz beschriebene Generationenprinzip ist in der Regel integraler Bestandteil der mit dem ITSM-Kunden vereinbarten Backup-Strategie.
Weitere Informationen zum Thema Cloud-Backup finden Sie auf der ITSM-Webseite ( https://www.itsm.de/it-sicherheit).

ITSM ist ein 1998 gegründetes IT Systemhaus in Langenfeld, zentral gelegen zwischen Düsseldorf und Köln. Als Ansprechpartner des Mittelstands für alle Fragen rund um die IT und Telekommunikation bietet das Unternehmen seine Produkte, Beratungen und Dienstleistungen ausschließlich für gewerbliche Kunden und Behörden an.

Weitere Informationen: https://www.itsm.de

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